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Begrenzung der Ein-Prozent-Regelung auf 50 Prozent der Fahrzeugkosten nicht möglich

Im Betriebsvermögen eines Immobilienmaklers befand sich ein gebraucht erworbener Pkw. Für diesen fielen im Streitjahr Gesamtkosten von rund 11 000 Euro an. Nach der Ein-Prozent-Regelung errechnete sich ein privater Nutzungswert von 7680 Euro.

Da die Ein-Prozent-Regelung nur für Fahrzeuge anzuwenden ist, deren betriebliche Nutzung mindestens 50 Prozent beträgt, ging der Immobilienmakler davon aus, dass die Privatnutzung mit nicht mehr als 50 Prozent der Gesamtkosten anzusetzen sei. Er setzte in seiner Steuererklärung daher nur die Hälfte der Gesamtkosten, also 5500 Euro an.

Bundesfinanzhof lehnte diese Argumentation ab
Die Ein-Prozent-Regelung ist eine stark typisierende und pauschalierende Regelung, die der Praktikabilität und Steuervereinfachung dient. Individuelle Besonderheiten, zum Beispiel hinsichtlich der Art und der Nutzung des Fahrzeugs, bleiben daher grundsätzlich unberücksichtigt. Der Gesetzgeber hat damit aber nicht die verfassungsmäßigen Grenzen überschritten. Zudem ist es möglich, durch ein ordnungsgemäßes Fahrtenbuch die Anwendung der Ein-Prozent-Regelung zu vermeiden.

03.12.2018

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