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Beiträge für das Fitness-Studio können abgabenfreie Gehaltsextras sein

In immer mehr Unternehmen gibt es Programme zur betrieblichen Gesundheitsförderung. Diese bleiben bis zum Wert von 500 Euro pro Mitarbeiter und Jahr lohnsteuer- und beitragsfrei.
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Zum Katalog dieser Gesundheitsleistungen zählt jedoch nicht die Mitgliedschaft in einem Fitness-Studio.
Es gibt dennoch zwei Möglichkeiten, wie Ihre Mitarbeiter auf Unternehmenskosten und gleichzeitig abgabenfrei im Studio trainieren können:

1. Finanzierung der Beiträge
Das Unternehmen nutzt die für Sachbezüge geltende monatliche 44 Euro-Freigrenze. Voraussetzung dafür ist aber, dass das Unternehmen selbst Vertragspartner des Leistungsträgers (= Fitness-Studio) ist. Die Mitarbeiter erhalten hier also die Sache "Mitgliedschaft". Bekommen sie dagegen Geld, um ihren Beitrag selbst zu zahlen, bleibt die Zuwendung abgabenpflichtig.

2. Gutschein für Mitarbeiter
Die Anwendung der 44 Euro-Freigrenze ist auch möglich, wenn Mitarbeiter einen zweckgebundenen Gutschein erhalten.

Beispiel: Mitarbeiter erhalten Gutscheine über 40 Euro für November 2018, die zum freien Eintritt in ein Fitness-Studio berechtigen. Der Arbeitgeber rechnet den Gutschein direkt mit dem Fitness-Studio ab.

60 Euro oder 44 Euro: Von Aufmerksamkeiten abgrenzen
Für Sachbezüge, die aus einem persönlichen Anlass an Mitarbeiter ausgegeben werden, gilt eine Freigrenze von 60 Euro pro Fall und Mitarbeiter. Auch für diese Grenze sind sämtliche Kosten im Zusammenhang mit dem Geschenk einzukalkulieren. Bei Aufmerksamkeiten ist immer darauf zu achten, dass tatsächlich ein persönlicher Anlass vorliegt, zum Beispiel ein Massagegutschein zum Geburtstag, ein Wellnesstag zu einem runden Firmenjubiläum oder zur Geburt eines Kindes.

Achtung: Bei der Freigrenze für Sachbezüge aus persönlichem Anlass handelt es sich nicht um eine Monatsgrenze, die ausgeschöpft werden kann. Liegt kein besonderes persönliches Ereignis vor, kann auch keine dieser Sachzuwendungen steuerfrei erfolgen. Es ist aber durchaus möglich, mehrmals pro Monat eine Sachzuwendung von maximal 60 Euro steuer- und beitragsfrei zu gewähren, etwa wenn ein Arbeitnehmer Geburtstag hat und im selben Monat heiratet. 

 Darüber hinaus handelt es sich um eine Freigrenze, nicht um einen Freibetrag. Es ist deshalb dafür zu sorgen, dass die Grenze auch nicht nur um einen Cent überschritten wird. Die 44 Euro-Grenze und 60 Euro-Grenze dürfen nebeneinander angewendet werden. Beides kann auch zusammen mit der 500 Euro-Grenze zur Gesundheitsförderung kombiniert werden.

28.11.2018

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