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DAV: Schiedsspruch für Zytos gefährdet Flächendeckung

Der Schiedsspruch legt rückwirkend ab 1. November 2017 stark erhöht Abschläge für die eingesetzten Wirkstoffe fest. Neben pauschalen Erhöhungen von zum Beispiel von dreißig auf fünfzig Prozent für nicht-patentgeschützte Wirkstoffe gibt es Listen mit differenzierten wirkstoffindividuellen Abschlägen (Quelle: Rundschreiben des Apothekerverbandes Westfalen-Lippe). Die zu erzielenden Einsparungen werden in den Fachmedien auf 150 bis 200 Millionen Euro beziffert. Diese würden im Unterschied zu Rabattverträgen zwischen Herstellern und Kassen direkt über die Apotheken vereinnahmt. Eine Änderung der Arbeitspreise der Apotheken ist nicht geplant. Ohne Gegenkompensation durch Einkaufsrabatte werden – so die ersten Kommentare – insbesondere kleiner Herstellerapotheken in den Ruin getrieben. Bei 300 Schwerpunktapotheken ist dann eine Flächendeckung nicht mehr gegeben.

Die Schiedsstelle war tätig geworden, da das Arzneimittelversorgungsstärkungsgesetz (AMVSG) die apothekenindividuellen Zytostatika-Ausschreibungen durch die Kassen verboten hatte.

Der DAV prüft derzeit die Möglichkeiten einer Klage gegen den Schiedsspruch.

26.01.2018
Guido Michels - Treuhand Hannover

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Diplom-Ökonom
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