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Geschäftsführung »unserer« Treuhand Hannover – Wir feiern 10 Jahre Doppelspitze

Andreas Ahrens und Tobias Meyer begehen ihr 10-jähriges Jubiläum als Geschäftsführer. Definitiv ein Grund, um einmal hinter die Kulissen zu blicken und das letzte Jahrzehnt Revue passieren zu lassen.

Beide sind zum 1. Juni 2012 in die Geschäftsführung eingetreten. Mittlerweile verantwortet Tobias Meyer das Ressort Strategie und Andreas Ahrens das Ressort Mandantenberatung.

Arbeitsgebiete, die umfassend und vielfältig sind. Tobias Meyer treibt beispielsweise die Unternehmensstrategie gemeinsam mit der Geschäftsleitung voran, setzt strategische Impulse wie die Digitalisierung oder die Positionierung des Treuhand-Verbunds als attraktiver Arbeitgeber und hat auch besondere Herausforderungen wie die Bewältigung der Corona-Krise im Blick.

Der Fokus von Andreas Ahrens liegt auf den Niederlassungen und Zentralabteilungen, für die er verantwortlich ist und darauf, dass die Mandanten der Treuhand Hannover wie auch der Innotax nicht nur zufrieden, sondern glücklich sind. Das Motto lautet: Mandanten ganzheitlich zu beraten sowie ihre individuellen Bedürfnisse und Wünsche bei der Beratung zu berücksichtigen.

Zwei unterschiedliche Geschäftsbereiche mit verschiedenen Schwerpunkten und dennoch dem gleichen Ziel: Die Treuhand Hannover noch besser zu machen. Besser für unsere Mandanten und besser für alle Mitarbeiter.

Welche Pläne können in einem Jahrzehnt vorangetrieben werden? Was hat sich bei der Treuhand Hannover unter der Führung von Andreas Ahrens und Tobias Meyer verändert und was haben sie noch vor? Das verraten sie uns in einem Doppelinterview.

 

Herr Ahrens, Sie sind ja schon etwas länger bei der Treuhand Hannover und haben hier bereits Ihre ersten Schritte – damals als Steuerberatungsassistent – gemacht. Wie war es vor zehn Jahren zum Geschäftsführer berufen zu werden und wie blicken Sie nun auf diese Zeit zurück?

A.: Meine ersten Berührungen mit der Beratung im Apothekenbereich hatte ich bereits vor 28 Jahren bei der Treuhand Hannover als Studentischer Mitarbeiter.  In dieser Zeit und den Folgejahren bekam ich die Möglichkeit, verschiedenste Organisationsbereiche kennenzulernen, von unterschiedlich strukturierten Niederlassungen bis zu einzelnen Serviceabteilungen in der Zentrale der Treuhand Hannover.

Die Tätigkeit an verschiedenen Orten und innerhalb verschiedener Hierarchiestufen ermöglichte mir, ein Gespür für die Bedürfnisse unserer Mandanten und unserer Mitarbeiter zu entwickeln. Mit diesen vielen Erfahrungen im Rucksack wollte ich unser Unternehmen aktiv weiterentwickeln und habe ich mich deshalb für die Position des Geschäftsführers der Treuhand Hannover beworben.

Durch den Wechsel in die Geschäftsführung hat sich mein Fokus deutlich verändert: Von der persönlichen Beratung unserer Mandanten zum Management »unserer« Treuhand Hannover. Darüber hinaus bin ich in geringem Maße noch in der Mandantenberatung tätig. So bewahre ich meinen Blick auf die Herausforderungen, denen sich unsere Mandanten und auch unsere Mitarbeiter täglich stellen müssen.

In den zehn Jahren als Geschäftsführer habe ich neben den Stabsabteilungen mit Mandantenbezug auch alle Niederlassungen in meinen Verantwortungsbereich übernommen. Nur weil ich mich voll auf meine Mitarbeiter, die Führungskräfte in den Niederlassungen und Zentralabteilungen, verlassen kann, ist eine Führungsspanne von über 30 Mitarbeitern überhaupt möglich. Diese vertrauensvolle Zusammenarbeit bereitet mir viel Freude und gibt mir positive Energie, die Treuhand Hannover weiterzuentwickeln.

Herr Meyer, 2012 kamen Sie als Geschäftsführer zur Treuhand Hannover. Ein Jahr später übernahmen Sie zudem die Aufgabe als Sprecher der Geschäftsführung. Wie war das damals für Sie?

M.: Ich kannte zwar die Treuhand Hannover als große heilberufliche orientierte Steuerberatungsgesellschaft, aber natürlich war der Blick von innen eine ganz neue Erfahrung für mich. Anfangs war es die große Herausforderung, sich an die vielen neuen Gesichter und Namen zu erinnern.

In meine Aufgabe als Geschäftsführer bin ich aber schnell hineingewachsen – ich war ja zuvor bereits knapp 5 Jahre als Geschäftsführer in einer anderen Steuerberatungsgesellschaft tätig, die ähnlich wie die Treuhand Hannover strukturiert ist. Insofern waren die Aufgaben durchaus vergleichbar, auch wenn die Treuhand Hannover mit ihrer Spezialisierung auf Apotheken, Ärzte, Zahnärzte und weitere Heilberufe besondere – und wie ich finde sehr interessante – Herausforderungen bereitgehalten hat. Das Wichtigste aber: Ich bin von allen Mitarbeitern, Führungskräften und den Kolleginnen und Kollegen aus der Geschäftsleitung mit offenen Armen empfangen worden. Das hat mir den Start enorm erleichtert.

In den letzten 10 Jahren haben Sie beide hier einiges vorangebracht. Die Treuhand Hannover ist deutlich gewachsen, sowohl was den Umsatz als auch die Mitarbeiterzahl angeht. Die Innotax als Tochterunternehmen für die gewerblichen und landwirtschaftlichen Mandanten ist dazugekommen. Sie haben die Treuhand Hannover Rechtsanwaltsgesellschaft und die Treuhand Hannover Audit Wirtschaftsprüfungsgesellschaft gegründet. Das sind nur einige von vielen Beispielen. Was würden Sie als Ihren größten Erfolg bezeichnen?

M.: Dass sich die Treuhand Hannover, aber auch die Innotax, die Rechtsanwalts- und die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft so gut entwickelt haben, ist nicht der Erfolg eines einzelnen, sondern das Ergebnis einer guten Teamarbeit auf allen Ebenen. Insofern ist es für mich nicht ein einziges größtes Erfolgserlebnis, sondern eher das gute Gefühl, dass ich in den vergangenen zehn Jahren einen Beitrag dazu leisten konnte, dass sich der Treuhand-Verbund erfolgreich entwickelt hat – wirtschaftlich, aber sicher auch im Hinblick auf die strategische Ausrichtung und die Unternehmenskultur.

A: Ich schließe mich den Aussagen von Tobias an: Wir haben tolle und engagierte Mitarbeiter auf fachlich sehr hohem Niveau, mit denen die Zusammenarbeit viel Freude bereitet. Und nur gemeinsam können wir unsere Mandanten und die Treuhand Hannover erfolgreich machen. Auch deshalb findet man das Adjektiv »Gemeinsam« in unserem Leitbild.

Wenn Sie auf die letzten zehn Jahre zurückblicken, gibt es etwas, das Sie anders machen würden?

M.: Im Nachhinein ist man ja oft klüger. Insofern gibt es sicher einiges, das ich anders entschieden oder umgesetzt hätte. Als Geschäftsführer muss man ja – wie jeder Unternehmer oder Freiberufler auch – täglich viele Entscheidungen treffen, ohne vorhersagen zu können, wie sie sich im Detail auswirken. Konkret würde ich aber rückblickend sicher die Sorgen und Bedenken, die der Veränderungsprozess im Treuhand-Verbund ausgelöst hat, noch intensiver aufgreifen. Ich würde stärker nicht nur darüber sprechen, warum bestimmte Veränderungen nötig sind, sondern auch, wie jede Führungskraft und jeder Mitarbeitende auf diesem Weg gut mitgenommen wird.

A.: Manche Entscheidungen hätte ich rückblickend offener kommunizieren können. Diese Rückmeldung habe ich erst kürzlich von meinen Mitarbeitern im Rahmen des diesjährigen 360-Grad-Feedbacks erhalten. Die richtige Dosis der Kommunikation ist dabei für mich die Herausforderung: Wie viel Informationen braucht das Team, wann werden die Informationen zum Information Overload?

Eine wichtige Frage, gerade in Bezug auf kommende Projekte. Denn ob im Bereich der Digitalisierung oder der ganzheitlichen Mandantenberatung - auch in nächster Zeit steht noch viel an. Was ist Ihr nächstes großes Ziel?

M.: Das zentrale Ziel für die nächsten Jahre im Bereich Digitalisierung ist die Umstellung unserer Software, die wir für die Mandantenberatung einsetzen, auf die Systeme der DATEV.  Die Umstellung wird von unserem Migrationsteam gemeinsam mit der DATEV sorgfältig geplant, um einen reibungslosen Übergang auf die neue Software zu gewährleisten.

Mit dem Wechsel zum Marktführer für Steuerberatersoftware wollen wir künftig auf eine moderne, leistungsfähige Software setzen und auch die digitale Kommunikation mit unseren Mandanten Schritt für Schritt ausbauen. Der persönliche Kontakt bleibt für uns als Steuerberatungsgesellschaft natürlich weiterhin sehr wichtig. Dennoch ist die digitale Zusammenarbeit mit unseren Mandanten und im Treuhand-Verbund ein Thema, das in den nächsten Jahren weiter an Bedeutung zunehmen wird.

Auch für unsere Mitarbeiter ist die Umstellung natürlich erst einmal ein großer Schritt, der einiges an Veränderungen mit sich bringt. Wir sind aber überzeugt, dass die DATEV-Software die Arbeit für alle Mitarbeiter in Zukunft deutlich erleichtern wird.

 A.: »Jedem Mandanten einen guten Rat.« Dieses Motto möchte ich mit meinem Team weiterentwickeln. Hierzu benötigen wir zufriedene Mitarbeiter. Denn nur mit zufriedenen Mitarbeitern können wir unsere Mandanten zufrieden stellen.

Der Vorsitzende des Treuhand Verbandes – Dr. Peter Froese – hat die Doppelspitze fast von Anfang an begleitet. Zum Jubiläum äußert sich der Verbandsvorsitzende mit folgenden Worten:

»10 Jahre bei ein und demselben Unternehmen, das ist heutzutage alles andere als selbstverständlich. 10 Jahre in der Geschäftsführung, und das äußerst erfolgreich, das ist noch weniger selbstverständlich. Tobias Meyer und Andreas Ahrens beweisen, dass es diese seltene Kombination tatsächlich gibt. Und das war und ist für die Treuhand Hannover wahrlich ein Glücksfall, der hoffentlich noch lange anhält.«

13.06.2022
Lisa Riechers

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