• {{label}}

Nachweis der Zwangsläufigkeit bei Krankheiten mit begrenzter Lebenserwartung

Die Zwangsläufigkeit von Aufwendungen im Krankheitsfall ist auch dann nachzuweisen, wenn eine Erkrankung mit begrenzter Lebenserwartung vorliegt.

Die gesetzlichen Vorschriften differenzieren nicht zwischen verschiedenen Krankheitskosten. Daher gilt auch in Fällen einer Behandlung, die als »letzter Strohhalm« eingesetzt wird, das Erfordernis des Nachweises. Folglich ist auch die Zwangsläufigkeit von Krankheitskosten für eine schulmedizinisch/heilkundlich nicht anerkannte Behandlungsmethode (hier: Fern-Reiki-Behandlung), auch wenn diese wegen eines regelmäßig tödlich endenden Krankheitsverlaufs aus einer »notstandsähnlichen Zwangslage« aufgewendet worden sind, durch die Verordnung eines Arztes oder Heilpraktikers nachzuweisen.

(Quelle: Beschluss des Bundesfinanzhofs)

29.04.2019
Zum Seitenanfang
Diese Webseite verwendet Cookies und das Analyseprogramm Matomo, um Ihnen den bestmöglichen Service zu gewährleisten. Durch die Nutzung unserer Seiten erklären Sie sich damit einverstanden. Eine Widerspruchsmöglichkeit finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.