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Rabattvertrag & Co. sparten den Kassen 10 Milliarden Euro

Die gesetzliche Krankenversicherung sparte im vergangenen Jahr etwa 10 Milliarden Euro bei der Arzneimittelversorgung ein. Wie diese Einsparung zustande kam, ermittelte der Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller (BAH).

In der Broschüre »Der Arzneimittelmarkt in Deutschland 2021 – Zahlen und Fakten« hat der BAH viele Marktdaten zu Arzneimitteln zusammengetragen. So betrug im Jahr 2021 das gesamte Umsatzvolumen an Arzneimitteln im Apothekenmarkt 66 Milliarden Euro, davon entfielen 52,5 Milliarden Euro auf die gesetzliche Krankenversicherung (GKV). Obgleich die Umsätze seit 2017 stetig wuchsen, ist ihr Anteil an den GKV-Ausgaben nahezu konstant bei 18 Prozent.

Der BAH ermittelte auch, welche Einsparungen die Krankenkassen durch Herstellerabschläge, Rabattverträge, den Apothekerabschlag und die gesetzliche Zuzahlung generieren. Dies waren 10,2 Milliarden Euro im Jahr 2021, dies bedeutet 19,5 Prozent Entlastung. Den größten Anteil machten dabei die Rabattverträge mit über fünf Milliarden Euro Einsparvolumen aus. Nicht berücksichtigt sind Abschläge aufgrund der Erstattungsbeiträge, diese machten im Jahr 2021 weitere 4,8 Milliarden Euro aus.

Neben den Rx-Arzneimitteln wirft der BAH auch einen Blick auf Digitalen Gesundheitsanwendungen und das Grüne Rezept. So wurden »Apps auf Rezept« im Jahr 2021 in Höhe von 22 Millionen Euro verordnet. Vor allem in Ballungsräumen wie Berlin wird diese neue Versorgungsform in Anspruch genommen. Das Grüne Rezept wurde im Jahr 2021 insgesamt 35,5 Millionen Mal von Ärzten ausgestellt, mit Verordnungen im Wert von 226 Millionen Euro. Dies entspricht etwa einem Drittel aller ärztlich verordneten rezeptfreien Arzneimittel. Fast 90 Prozent der Patienten, die ein Grünes Rezept von ihrem Arzt erhalten haben, lösen dieses auch in der Apotheke ein.

Copyright Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller e.V.

Grafik: GKV-Arzneimittelausgaben und Einsparungen (Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller)
Quelle: BAH
»Der Arzneimittelmarkt in Deutschland 2021 – Zahlen und Fakten« (Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller)

09.06.2022
Guido Michels

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Guido Michels
Diplom-Ökonom
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