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So rechnet sich der Hochpreisumsatz

Umsätze mit hochpreisigen Arzneimitteln haben stark zugenommen. Während sie 2003 nur drei Prozent der GKV-Ausgaben ausmachten, liegt ihr Anteil aktuell bei rund 40 Prozent! Jeder sollte die wirtschaftlichen Besonderheiten dieser teuren Arzneimittel kennen.
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Hochpreiser verändern die Kennzahlen
Ein Hochpreiser wirft gemessen am Umsatz wenig Marge ab: nur etwas mehr als drei Prozent, dazu kommen geringe bis gar keine Einkaufsvorteile. Je mehr teure Verschreibungen beliefert werden, desto stärker macht sich dies in den Kennzahlen der Apotheke bemerkbar. Werden Hochpreiser in EDV-Auswertungen oder beim Steuerberater getrennt ausgewiesen, erhöht dies die Transparenz. Apotheken mit vielen Hochpreisumsätzen müssen sich beim Benchmarking mit vergleichbaren Betrieben messen.

Apotheken müssen die eigene Umsatzstruktur und den durchschnittlichen Preis der Rx-Arzneimittel beobachten. Veränderungen bei diesen Kennzahlen machen sich sofort im Rohgewinn bemerkbar!

Stückertrag ist hoch
Die absoluten Erträge der Hochpreiser sind attraktiv. Bringt eine Rx-Packung für 50 Euro der Apotheke einen Rohgewinn von rund 8 Euro, beträgt der Verdienst an einer Packung für 1.500 Euro etwa 45 Euro (alles netto ohne Einkaufsvorteile). Selbst wenn Vorfinanzierungszinsen und andere, umsatzabhängige Kosten gezahlt werden, bleiben bei Hochpreisern noch rund zwei Drittel des Rohgewinns übrig.

Bei fehlender Liquidität gibt es verschiedene Stellschrauben zur kurzfristigen Finanzierung: Kontokorrent der Hausbank, verändertes Zahlungsziel beim Großhandel, Abschläge des Rechenzentrums. Was sich am meisten lohnt, lässt sich berechnen.

Risiken vermindern
Apotheker müssen die Prozesse bei der Belieferung teurer Rezepte definiert haben. Denn wenn Retaxationen oder Abzüge anfallen, ist der wirtschaftliche Schaden immens.

Bezahlung bei PKV-Patienten regeln. Kreditkartenzahlung ist wegen der Gebühren kritisch.

Nur in Ausnahmefällen sollten Hochpreiser am Lager liegen. Erst bestellen, wenn das Rezept vorliegt. Achtung: Retouren lösen oft hohe Gebühren aus!

Ausführliche Rezeptkontrolle bei teuren Arzneimitteln durchführen.

05.07.2021
Guido Michels

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Guido Michels
Diplom-Ökonom
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