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Weihnachtsfeier mal anders: Virtuelle Weihnachtsfeier als »Corona-Alternative«

Ungewöhnliche Zeiten brauchen ungewöhnliche Ideen. Gerade in Zeiten von Corona möchte man den Mitarbeitern auch auf dem Wege eines »Abschlussevents« wichtige Signale der Wertschätzung senden. Obwohl ungewohnt und sicher kein vergleichbarer Ersatz für »klassische Weihnachtsfeiern« gibt es einige Möglichkeiten für virtuelle Gemeinschaftserlebnisse.
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Im Internet finden sich viele Ideen für virtuelle Events wie zum Beispiel einen extern moderierten Online-Koch- oder Showabend, eine Verkostung bzw. gemeinsame Probe, einen virtuellen Festsaal oder einen »Escape-Room«. Mehr noch fällt der Zuwendungscharakter ins Auge, wenn für die Online-Feier vorab »Care-Pakete« oder »Dinner-Boxen« mit passenden Zutaten, Weinen, Ausstattung bzw. sonstigen kleinen Präsenten und Beigaben verschickt werden.

Damit die Aufwendungen für die virtuelle Weihnachtsfeier beim Arbeitnehmer nicht zu steuer- und sozialversicherungspflichtigen Einnahmen führen, müssen einige Voraussetzungen erfüllt werden. So muss es sich trotz der zwangsläufigen räumlichen Trennung um eine Veranstaltung auf betrieblicher Ebene mit gesellschaftlichem Charakter handeln. Darüber hinaus muss die Teilnahme an der Veranstaltung allen Betriebs- oder Abteilungsangehörigen offenstehen. Sind diese Voraussetzungen erfüllt, kann der 110 Euro Freibetrag für Betriebsveranstaltungen angewendet werden. Der Freibetrag gilt für maximal zwei Veranstaltungen pro Kalenderjahr. Das ist auch bei der virtuellen Weihnachtsfeier zu beachten.

Als Nachweis für das Finanzamt sollten Sie eine Aufstellung der teilnehmenden Mitarbeiter und einen Ausdruck der Einladung mit Rahmenprogramm aufbewahren. Auch die Lieferadressen der verschickten »Care-Pakete« oder die Lieferliste des Lieferdienstes bzw. Caterers sollten als Beleg vorgehalten werden.

Weihnachtsgeschenke für die Arbeitnehmer
Teil der alljährlichen Weihnachtsfeiern ist bei vielen Arbeitgebern die Überreichung von Geschenken. Dies ist auch im Rahmen der virtuellen Weihnachtsfeier möglich. Die Geschenke können Sie an Ihre Mitarbeiter liefern lassen. Beachten sollten Sie hierbei die von der Finanzverwaltung normierte 60-Euro-Grenze. Geschenke bis zu 60 Euro (inkl. Umsatzsteuer) werden bei der Ermittlung des Freibetrags in Höhe von 110 Euro einbezogen und somit den Gesamtkosten der Betriebsveranstaltung zugerechnet.

Möglich wäre, für die Geschenke eine Gestaltung zu wählen, in der Sie online eine kurzgehaltenen Kaffeerunde in Anwesenheit aller Mitarbeiter durchführen. Diese führt dazu, dass die Mitarbeiter nicht nur Kaffee und Plätzchen, sondern auch ein Geschenk oder einen Gutschein bis 60 Euro lohnsteuer- und beitragsfrei beziehen können.

Soll aufgrund der Corona-Krise keine Weihnachtsfeier stattfinden, können Sie bis zum 31. Dezember 2020 Ihren Mitarbeitern ein Geschenk oder einen Gutschein auch als steuerfreie Corona-Prämie zukommen lassen. Voraussetzung ist, dass die Zuwendungen aufgrund der Corona-Krise gewährt und zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn geleistet werden. Diese Möglichkeit besteht, wenn die Höchstprämie von 1.500 Euro im Kalenderjahr 2020 noch nicht ausgeschöpft wurde.

Bleibt dann der Spaß am diesjährigen Alternativprogramm tatsächlich steuerlich ungetrübt, wird die Vorfreude auf eine hoffentlich in 2021 wieder möglichst unbefangene Feier »im echten Leben« mit Glühwein und Cocktails in geselliger Runde umso größer.

25.11.2020
Katja Adam

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