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Wie die Corona-Pandemie das Arbeiten verändert

Die Treuhand Hannover im Home Office – ein Erfahrungsbericht aus Mitarbeitersicht.
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Das Jahr 2020 werden die allermeisten Menschen vermutlich als das Jahr der Veränderung in Erinnerung behalten. Was die Zukunft noch mit sich bringen wird, bleibt offen. Fest steht jedoch schon jetzt: die vergangenen Monate haben sowohl das Zusammenleben als auch das Zusammenarbeiten auf eine bis dato nicht vorstellbare Weise verändert. Mit Blick auf die Arbeitswelt haben vor allem Trends wie Digitalisierung und Flexibilisierung binnen weniger Wochen einen irreversiblen Schub erhalten.

Eine Arbeitswelt ohne Home Office ist auch bei der Treuhand Hannover nicht mehr vorstellbar. Doch wie denken unsere Mitarbeiter eigentlich darüber? Während die Arbeit im Home Office mit vielen neuen Möglichkeiten verbunden ist, ergeben sich neben zusätzlichen Freiheiten ebenso viele neue Pflichten und Anforderungen, die im Arbeitsalltag nicht zu unterschätzen sind. Durch das Home Office spart man sich nun zwar immer öfter den allmorgendlichen Weg durch den Berufsverkehr, zugleich bedeutet dies aber auch, Kollegen über längere Zeiträume nur in virtuellen Besprechungsräumen zu treffen, keine räumliche Trennung zwischen Beruflichem und Privatem vornehmen zu können und sich ganz generell in hohem Maße eigenverantwortlich zu organisieren.

Um während dieser Phase der Veränderung mehr über die subjektiven Eindrücke unserer Mitarbeiter zu erfahren, haben wir uns mit Alexandra Navrade, Mitarbeiterin im Lohn-Kompetenz-Center (LKC) der Treuhand Hannover, unterhalten. In einem Interview schildet sie uns ihre Erfahrungen mit der Arbeit im Home Office in Zeiten von Corona und gibt uns darüber hinaus einen Einblick in ihre persönlichen Wünsche für die Zeit nach der Pandemie.  

Wenn Sie an die Anfangszeit der Corona-Pandemie zurückdenken, wann genau und inwiefern hat sich die Ausbreitung des Virus auf Ihren Arbeitsalltag ausgewirkt?
Alexandra Navrade: Aufgrund eines Verdachtsfalls, der sich später glücklicherweise nicht bestätigt hat, mussten wir Mitarbeiter des LKCs Mitte März notgedrungen von heute auf morgen und quasi über das Wochenende ins Home Office gehen. Mein Arbeitsalltag hat sich dadurch im Vergleich zu vorher natürlich völlig unerwartet und ohne große Vorbereitung verändert. Durch die vielen Home Office-Arbeitsplätze, die es bei uns auch schon vor der Ausbreitung des Virus gab, waren wir aber insgesamt gut gerüstet. Dass wir bereits im letzten Jahr zahlreiche Prozesse auf digitales Arbeiten umgestellt hatten, hat Vieles einfacher gemacht. Ohnehin blieb uns aber auch nicht viel Zeit, über die neue Situation nachzudenken, da wir in dieser Phase mitten in der Abrechnung steckten und alle Hände voll zu tun hatten.

Wie haben sich Abläufe und Umstände in Ihrem Arbeitsalltag in den Tagen und Wochen nach diesem Vorfall und der damit verbundenen dauerhaften Home Office-Arbeit konkret verändert?
Alexandra Navrade: Zu Beginn war es seltsam. Man konnte nach dem gewohnten Start in den Tag gleich mit dem Arbeiten loslegen. Kein Gedanke, wie das Wetter wohl ist, was man anziehen muss, ob wieder viel auf den Straßen in Richtung Büro los ist. Mein gewohnter Alltag hat sich natürlich spürbar verändert. Auch die Arbeit mit den Mandanten hat sich intensiviert. Denn plötzlich saßen beide Seiten »im selben Boot«. Die Gesetzeslage hat sich beispielsweise nahezu wöchentlich verändert. So gab es neben der Umstellung von Zuhause zu arbeiten und Büro und Wohnzimmer unter demselben Dach zu haben, auch fachliche Neuerungen, die weitergegeben werden mussten. Aus diesen Gründen stieg nicht nur der Beratungsbedarf bei unseren Mandanten, sondern auch der Bedarf, sich kurzfristig mit den Kollegen auszutauschen.

An dieser Stelle ist mir erstmals bewusst geworden, dass der Slogan »Weil es bei uns nur gemeinsam geht«, den man hier und da auf unserer Website liest, nicht eines dieser klassischen leeren Arbeitgeberversprechen ist. Sowohl unser Team im LKC als auch die Treuhand Hannover im Gesamten ist in diesen Monaten trotz räumlicher Distanz zusammengerückt. Technische Hilfsmittel, wie zum Beispiel Webcams, standen in kürzester Zeit in großer Stückzahl zur Verfügung und auch die Neueinrichtung ganzer Home Office-Arbeitsplätze ist in kürzester Zeit erfolgt. Obwohl oder gerade weil wir nun räumlich getrennt waren, hat man sich noch mehr als sonst unterstützt – ob per Telefon, E-Mail oder Videokonferenz. Auch wenn manches zu Beginn improvisiert war, haben wir am Ende gemeinsam immer einen Weg gefunden.

Sehen Sie sich mit Blick auf Ihre Arbeit bei der Treuhand Hannover für eine möglicherweise noch länger anhaltende Phase der Pandemie gut gerüstet?
Alexandra Navrade: Ja, definitiv. Seit nun sieben Monaten befinden sich große Teile unserer Abteilung im Home Office. Wir sind jetzt, vor allem technisch, sehr gut ausgerüstet, haben viele Abläufe verinnerlicht und neue Automatismen entwickelt. Ebenso wird beständig an Verbesserungen gearbeitet. Fehler werden offen kommuniziert, somit ist Transparenz, die aufgrund der Distanz aus meiner Sicht unverzichtbar für den Teamerfolg ist, ein in unserer Abteilung gelebter Prozess. Auch wenn das Arbeiten im dauerhaften Home Office bestimmt ab und an wieder Situationen schaffen wird, die nicht in einer Sekunde gelöst werden können, haben die letzten Monate gezeigt, dass uns gerade diese Situationen besser machen und uns individuell aber auch als Gemeinschaft wachsen lassen.

Was glauben Sie, wo die Reise nun hingeht? Welche Erwartungen haben Sie an das zukünftige Arbeiten bei der Treuhand Hannover?
Alexandra Navrade: Ich wünsche mir, dass weiterhin alle gemeinsam an Verbesserungen arbeiten und wir uns das zukunftsorientierte Denken auch für eine Zeit nach Corona beibehalten. Selbst wenn das bedeutet, dass man dann und wann seine Komfortzone verlassen und eine Menge neuer Dinge lernen muss. Eine optimistische Grundhaltung, Empathie und ein ehrlicher Austausch miteinander sollten da wie schon in den letzten Monaten die Basis bilden. Das ist meine Erwartung. Gemeinsam für unsere Mandanten und unsere gemeinsame Zukunft.

Wir danken Alexandra Navrade für den persönlichen und authentischen Einblick in die Erfahrungen, die sie als Mitarbeiterin der Treuhand Hannover in den letzten Monaten gemacht hat. Wenn Sie mehr über die Treuhand Hannover als Arbeitgeber erfahren möchten, finden Sie hier viele weitere Informationen.

27.10.2020
Ricarda Romero

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