Dokumenten-Management-System: Die digitale Lösung gegen Papierberge in der Praxis

Mit einem Dokumenten-Management-System (DMS) gehören die Papierberge in Ihrer Praxis der Vergangenheit an. Denn durch das revisionssichere sowie digitale Ablagesystem brauchen Sie Ihre Akten nicht mehr jahrelang aufzubewahren. Allein schon der Gedanke, wie viel Stauraum Sie sparen, hört sich verlockend an? Nun, es ist nur einer von vielen Vorteilen.

17. April 2026
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Allerdings stellt sich der ein oder andere sicher die Frage: Was ist ein Dokumenten-Management-System genau? Vereinfacht ausgedrückt handelt es sich um eine Software, die die Ablage von elektronischen Dokumenten revisionssicher übernimmt. Der Prozess verläuft zwar nicht komplett automatisiert, aber im Folgenden erläutern wir, welchen Unterschied sowie welche Vorteile ein passend zugeschnittenes DMS für Ihren Praxisalltag mit sich bringen kann und natürlich auch wie Sie dieses finden.

Vorteile eines Dokumenten-Management-Systems für Ärzte

Das DMS als digitales Ablagesystem ermöglicht das Managen von elektronischen Dokumenten wie beispielsweise e-Rechnungen, aber auch von nachträglich digitalisierten Dokumenten. Das können beispielsweise eingescannte Rechnungen sein sowie Lieferscheine oder Personaldokumente.

In einem für Ihre Praxis passenden Dokumenten-Management-System gibt es eine ärztespezifische Ordnerstruktur, in der Sie Ihre Dateien ordnen, kategorisieren und mittels integrierter Schnittstelle direkt an die Treuhand Hannover übermitteln können. Zudem ist das System mit anderen Anwendungen wie der Finanzbuchhaltung kompatibel. Nutzen können Sie diese Software von überall, solange es eine Internetverbindung gibt. Dabei ist es auch irrelevant, ob Sie von zu Hause aus etwas erledigen wollen und ein Kollege parallel in der Praxis im DMS arbeitet. Es können immer mehrere Personen gleichzeitig im System interagieren und Änderungen dabei verfolgt werden.

Wenn mehrere Personen in einem System arbeiten, heißt das auch, das jeder alles sieht? Nein, zumindest nicht, wenn Sie das nicht möchten. Denn in Dokumenten-Management-Systemen gibt es die Möglichkeit, unterschiedliche Zugriffsberechtigungen zu vergeben. Diese können Sie perfekt den definierten Workflow in Ihrer Praxis anpassen.

Dadurch, dass alle parallel im selben Programm arbeiten, Belege via Scan hinzugefügt werden können, generell viele Dokumente elektronisch einlaufen und alles revisionssicher sowie digital abgelegt wird, verringert sich der Papierverbrauch zusätzlich zu den Ordnerstapeln massiv. Doch was bringen diese Vorteile im Praxisalltag? Um dies zu verdeutlichen, stellen wir Ihnen den gleichen Arbeitsprozess einmal ohne und einmal mit Dokumenten-Management-System vor.

Das DMS macht den Unterschied

Den ersten Prozess sollten Sie so oder sehr ähnlich täglich in Ihrer Arztpraxis erleben. Für den kompletten Ablageprozess muss der Papierbeleg durch mehrere Hände gehen. Angefangen beim klassischen Griff in den Briefkasten, dann die Post zu öffnen und diese zu verteilen. Anschließend folgt eventuell durch verschiedene Personen die sachliche sowie die rechnerische Prüfung mit anschließender Zahlung. Danach das obligatorische Abheften des Belegs im Pendelordner, der nach einiger Zeit den Weg in die Treuhand Hannover findet. Nach der Belegerfassung dort halten die Dokumente wieder Einzug in die Praxis, um dort final archiviert zu werden.

Seit diesem Jahr werden sich die Papierrechnungen immer weiter reduzieren. Das liegt natürlich an der e-Rechnungs-Pflicht. Diese hat den Prozess der Dokumentenablage dementsprechend verändert.

Grafik: analoger Prozess

Da die elektronische Rechnung digital in der Arztpraxis eingeht, kann eine automatische Weiterleitung an my.treuhand durch die Anbindung an uns eingerichtet werden. Damit kann die erhaltene x-Rechnung direkt in unserem Mandantenportal visualisiert werden. Im Fall einer ZUGFeRD -Rechnung ist dies allerdings nicht nötig, da sie ohne technische Hilfsmittel angeschaut werden kann. Bei Betrachtung der e-Rechnung kann direkt die sachliche sowie rechnerische Prüfung erfolgen und die Überweisung getätigt werden.

Durch die automatisierte Weiterleitung an my.treuhand muss im Gegensatz zum oben beschriebenen Prozess keine weiteren Schritte eingeleitet werden. Denn Ihr persönlicher Berater kann ebenfalls auf die Belege zugreifen und zusätzlich ist eine revisionssichere Archivierung damit abgeschlossen.

Auch wenn dieser Prozess schon deutlich schneller anmutet, hat die Nutzung eines DMS gegenüber dieser Variante noch weitere Vorteile.

Grafik: Prozess mit DMS

Mittels eines Dokumenten-Management-Systems kann sowohl der Rechnungsempfang als auch die Ablage automatisiert werden. Was heißt das genau? Sobald eine Rechnung eingeht, wird sie automatisch einer Person oder Abteilung zugewiesen, sodass die sachliche sowie rechnerische Prüfung durchgeführt werden kann. Nach der Begleichung der Rechnungssumme wird eine Archivierung im DMS selbst erfolgen und durch den DATEV-Export erhält die Treuhand Hannover Ihre für die Belegerfassung notwendigen Dokumente.

Diese Prozessstruktur ist noch einmal schneller, individueller und Sie haben zusätzlich immer ein ortsunabhängiges Archiv zugänglich.

Grafik: Prozess mit E-Rechnung und my.treuhand

Wie finden Sie als Arzt das zu Ihrer Praxis passende DMS?

Auf den Markt gibt es zahllose Dokumenten-Management-Systeme, doch diese sind nicht unbedingt für den Praxisalltag ausgelegt. Welches DMS hat die passenden Ordnerstrukturen und kann zusätzlich die spezifischen Workflows abbilden? Wir unterstützten Sie gerne bei der Entscheidungsfindung mit der Auswahlberatung der Treuhand Hannover.