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Zukunft sichern mit System

Strategische Planung ermöglicht einer Apotheke langfristigen Erfolg zu sichern. Wir zeigen am Beispiel der veränderten Mitarbeiterbedürfnisse den Weg.

Für eine erfolgreiche Unternehmensführung benötigt man hin und wieder einen Blick über den Tellerrand, um herauszufinden, welche Trends das eigene Geschäft in der Zukunft beeinflussen können. Wie entwickeln sich die Gesellschaft und das Konsumverhalten? Welche technischen Innovationen gibt es? Was passiert mit der Branche?

Ein Beispiel für einen Trend, der viele Branchen trifft, ist ein künftiger Fachkräftemangel bei bestimmten Berufsgruppen. Daraus folgt für Apotheken und andere Unternehmen die Frage, inwieweit sie betroffen sind und ob Maßnahmen zum Gegensteuern notwendig werden.

In einem ersten Schritt ist es wichtig sich bewusst zu machen, dass sich die Arbeitnehmerwünsche und -bedürfnisse in den letzten Jahren deutlich verändert haben.

War für die Generation X (Geburtenjahrgänge 1965 – 1980) noch das Gehalt ein ausschlaggebender Faktor gewesen, sind für die kommenden Generationen (Y und Z) eine gute Arbeitsatmosphäre, Work-Life-Balance, moderne Technik sowie Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten entscheidend bei der Wahl eines Arbeitgebers. Wer solche Trends „verschläft“ wird kaum erfolgreich sein im Ringen um die raren Talente.

Vielfältige Faktoren, wie zum Beispiel Gesellschaft, Technologie, Ökologie, Wirtschaft und branchenspezifische Besonderheiten, nehmen auf die Apotheke Einfluss. Neben der Analyse der Makroumwelt mit ihren Trends muss vor allem auch das direkte Umfeld (Mikroumwelt) der  Apotheke analysiert werden. Hier ist es eine besondere Herausforderung, die subjektive Brille abzusetzen und objektiv zu beurteilen, was bereits gut läuft und wo noch Verbesserungspotenzial vorhanden ist. Bezogen auf das Beispiel „veränderte Mitarbeiterbedürfnisse“ gilt es die Faktoren, die die Apotheke als Arbeitgeber attraktiv machen, herauszufinden und zu bewerten. Möglich ist dies über eine Mitarbeiterbefragung zu den Bereichen Führungs- und Unternehmenskultur, Entwicklungsmöglichkeiten, Work-Life-Balance, Gestaltungsmöglichkeiten des Arbeitsplatzes und selbstverständlich auch zu materiellen Anreizen.

Im Rahmen der strategischen Planung bilden u.a. diese Informationen die Grundlage, um die individuelle Situation der Apotheke in Bezug auf die Arbeitgeberattraktivität transparent zu machen.

Methodisch geschieht dies in der Praxis oftmals mit Hilfe einer SWOT-Analyse, bei der die internen Stärken und Schwächen der Apotheke den Chancen und Risiken des Umfeldes gegenübergestellt werden. Sie wiederum ist die Grundlage auf der anschließend im Rahmen eines kreativen Prozesses konkrete Herausforderungen und Maßnahmen abgeleitet werden.


Ein Ergebnis in Sachen Arbeitgeberattraktivität könnten Karrieremöglichkeiten wie Teamleitung oder Filialleitung, finanzielle Anreize, zum Beispiel Kindergartenzuschuss, Firmenhandy oder Erholungsbeihilfen bis hin zu familienfreundlichen Arbeitszeitmodellen sein. Als weitere Maßnahme würde man die Stärken der Apotheke als Arbeitgeber öffentlich bekannt machen. Neben den klassischen Printmedien käme für die Generation digital natives vermehrt die eigene Webpräsenz sowie soziale Medien, wie Facebook oder Instagram, in den Fokus.

Wer diesen Zyklus aus Trendbeobachtung, Analyse und Ableitung von Zielen und Maßnahmen durchläuft stellt sicher, dass Veränderungen erkannt und umgesetzt werden. Bei solch einer Strategieentwicklung wird idealerweise das Apothekenteam eingebunden. Externe Berater kennen dazu Techniken, wie man gemeinsam in der Gruppe Ergebnisse erarbeitet und umsetzt. Auch können externe Berater bei einzelnen Aspekten unterstützen, zum Beispiel bei Mitarbeiterbefragungen, bei der Moderation von Mitarbeiterworkshops oder bei der Umsetzung in die Praxis.

 

13.11.2017
Anke Kunigkeit

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Anke Kunigkeit
Diplom-Ökonomin
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